Triathlon-Tipps

Schlagwörter: rennrad : training :

Rennrad Fahrtechnik: Der richtige Wiegetritt

Ob am Berg, beim Ortsschild-Sprint oder zur Erholung des Gesäßes - irgendwann geht fast jeder Fahrer in den Wiegetritt. Dann muss er aufpassen, dass die Energie nicht verpufft.

Jan Ullrich bleibt lieber im Sattel, Lance Armstrong fährt dagegen jeden Angriff im Wiegetritt. Ob man nun eher Ulles Fahrstil bevorzugt oder Lances - beherrschen sollte der Triathlet die Rennrad Fahrtechnik "Wiegetritt" in jedem Fall. Dabei sollte der Rennradler folgende drei Regeln beachten:

Hochschalten: Unittelbar vor dem Wechsel in den Wiegetritt sollte man mindestens einen Gang am Rennrad hochschalten. Sonst tritt man beim Aufstehen quasi ins Leere.

Nicht aufstützen: Drückt man beim Wiegtritt den Oberkörper zu weit nach vorne, lastet das Körpergewicht auf der Gabel. Günstiger allerdings ist es, wenn der Hinterreifen mehr Druck auf die Straße bringt - schließlich muss der die Kraft übertragen.

Nicht zu stark seitwärts drücken: Wer das Rennrad übertrieben hin und her bewegt, verliert zu viel Kraft oder kann sogar aus dem Gleichgewicht geraten. Stattdessen hilft ein moderates Gegenziehen mit den Armen am Lenker.

Artikel mit ähnlichen Schlüsselwörtern:



Konstantin schrieb am April 17, 2011

Was denke ich beachtet werden sollte ist - unabhängig von der Frage wo den nun das Körpergewicht hingehört - dass man den Wiegetritt nicht direkt am Berg mit voller Intensität beginnen sollte, sondern besser schon 100-150m vorher um sich "einzupendeln". Auch sollte man sich nicht direkt oben angekommen wieder "in den Sattel plumsen lassen". Ich fahre oben am Berg gern noch 200m stehend, schalte in den Gang der der nächsten Strecke entspricht und atme durch, bevor ich mich wieder aerodynamisch zusammenfalte. Sportlichen Gruß, Konstantin


Stephan schrieb am October 31, 2005

Kraft

Mit der Trittfrequenz hast Du sicher recht. Ich mach meist auch 90 bis 95 Umdrehungen. Allerdings bleibe ich fast immer im Sattel. Möglichst auch am Berg.


andreas schrieb am October 31, 2005

kraftersparnis

kanns nicht beweisen, ist lediglich eigene erfahrung. mir gehts beim radln besser, wenn ich hochfrequent kurble anstatt kraftvoll in die pedale trete. vielleicht hat das ganze einen zusammenhang mit dem gewicht bzw. der masse. lance ist eher schlagsig, drahtig, der typische ausdauersportler. ulle hingegen ist mehr der kraftsportler, arbeitet noch mehr mit kraft als amstrong, ist daher wohl auch schwerer(?). d.h. wenn er sein gewicht im gleichen tempo wie amstrong bewegen muss (mehr kurbeln) wäre das wohl nicht ökonomisch. anyways, mir taugts einfach besser zu kurblen als schwer zu treten, obwohl.. .das kann ich wenns drauf ankommt auch :)


Stephan schrieb am October 28, 2005

Ulle

Okokok, ich bin Ulle Fan, finde seinen Stil beim Zeitfahren wunderschön und den von Lance eher wie von einem Hampelmann. ;o)

Aber interessant: Bringt Lances Stil wirklich Kraftersparnisse? Und wenn ja warum? Das Argument Stützgewicht finde ich seltsam, denn ich muss immer noch Kraft in die Pedale jagen und dazu würde mir das Stützgewicht hinten doch eher helfen, oder?

Zudem habe ich doch mit dem Gewicht hinten eine bessere Bodenhaftung - gerade beim Bergauffahren.

Bin gespannt auf die Erklärung - und ich werde es mal ein bißchen ausprobieren morgen bei der Ausfahrt :o)


Andreas schrieb am October 28, 2005

Lance Amstrong

also mir taugt schon ehe der stil des amstrong als der des ulle. spart meiner meinung nach kraft - vorallem für den lauf danach - und sieht noch dazu athletischer aus. aber das ist wie immer geschmackssache :)


Stephan schrieb am October 20, 2005

Lance Armstrong

Sagen wir mal so: Ich habe bessere Erfahrung, wenn man die Kraft auf den Hinterreifen gibt. Zudem: Viele Anfänger stützen sich krass vorne auf - Lance weiß immerhin was er tut. Und die Kernaussage, dass es besser ist, den Druck auf den hinteren Reife zu geben, ist richtig. Gerade am Berg nützt das gar nix, wenn man die Gabel in die Straße rammt.

Nebenbei: Ich bin gar kein Fan von Lance und seinem Fahrstil. Aber das ist persönlicher Geschmack ;o)
Wie sehen das andere?


Kai Wienkotte schrieb am October 20, 2005

Wiegetritt

Regel Nr 2 ist veraltet!!!!
Schonmal Lance beobachtet?
Er verteilt das Stützgewicht in dem er sich nach vorne beugt.
Auf diese Weise werden die Beine entlastet und er kann so länger mit hoher Frequenz fahren und spart Kraft!!
Das funktioniert wirklich!!

 
Kommentar schreiben
 
Individueller Trainingsplan

Triathlon-Tipps.de im Web

Anzeige

Die 10 beliebtesten Tipps

1 - Laufzeiten von KM pro Stunde nach Minuten pro KM umrechnen
2 - Gesundheit: Pfeiffersches Drüsenfieber - Erfahrungen
3 - Wie schädlich das Bier nach Training wirklich ist
4 - Ausrüstung Rennrad: Richtige Sattelhöhe einstellen
5 - Erster Wettkampf: Kraulen als Anfänger - so klappt's
6 - Optimale Sitzposition beim Triathlonrad einstellen
7 - Ausrüstung Rennrad: Sattel in der Waagrechten richtig einstellen
8 - So ermitteln Sie Ihre individuellen Trainingsbereiche
9 - Kraulen Trainingsplan: Schwimmen für den olympischen Triathlon
10 - Rennrad zum Triathlonrad umbauen

Die 10 beliebtesten Produkte

1 - Sigma Sport RC 14.11 Trainings Computer
2 - Leguano Barfuß-Leguano Laufschuh
3 - Suunto Ambit Laufcomputer
4 - Polar RCX3 Trainings Computer
5 - Zoggs Predator Flex Schwimmbrille
6 - 2XU Fusion Trisuit
7 - Garmin Forerunner 910XT Trainings Computer
8 - Asics Gel-Noosa Tri 6 Laufschuh
9 - Garmin Forerunner 210 HR Trainings Computer
10 - Malmsten Schwedenbrille Schwimmbrille
Triathlon-Tipps.de Shop

Frage & Antwort

01.09. Warum bin ich beim Radfahren fitter als beim Laufen?
26.12. Wie laufe ich nach einer Operation?
16.12. Wie atme ich bei hohem Tempo?
12.09. Was tun gegen starken Fersenlaufstil mit nach seitlich gekippten Füßen?
12.01. Reicht eine kleine Pause bei Müdigkeit, oder ist das schon Übertraining?

>> Selbst eine Frage stellen

Beliebte Schlagwörter