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Kraulen-Technik: Hand richtig eintauchen
Wenn die Hand laut aufs Wasser klatscht, sollte man dringend den Eintauch-Zeitpunkt beim Technik-Training verbessern.
- Von Stephan Goldmann
- am April 19, 2005
- 18 Kommentare
Dieser Tipp über das richtige Eintauchen den Hand ins Wasser beruht auf einer Eingabe meines alten Schwimmlehrers, der seine Maßnahme unter anderem mit dem Auftrieb im Wasser begründet.
Ich bin mittlerweile ebenfalls anderer Meinung. Daher möchte ich hier den Kommentar von Schwimmer90 als Text einsetzen, den alten streiche ich durch. Hier der Tipp aus seinem Kommentar:
Die Hand wird über Wasser nach vorne gebracht und der Arm dabei langgemacht. Die Orientierung auf eine Innenrotation des Handgelenks und die damit verbundene Eintauchorientierung über den Daumen bewirkt einen hohen Ellbogenstand und damit eine strömungsgünstige Eintauchphase. Kurz: Die Hand zeigt bei Ihrem Eintauchen weit vor der Schulter diagonal nach außen.
Alte Version des Tipps:
Die Hand sollte relativ früh ins Wasser kommen. Richtig nach vorne geschoben wird sie erst unter der Oberfläche.
Voraussetzung: Die Hand wurde entspannt nach vorne gebracht, sprich der Ellbogen war der höchste Punkt, die Hand war tief, fast über dem Wasser schleifend.
Wenn die Finger etwa 15 bis 20 Zentimeter schräg vor dem Kopf sind, können Sie die Hand bereits eintauchen und anschließend nach vorne drücken. Dabei immer darauf achten, dass die Finger durchgestreckt bleiben.
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Schwimmer90 schrieb am July 11, 2009
NeNeNe, also ein paar Leute habens ja schon angebracht und ich will mich anschließen. Die Hand wird definitiv NICHT unter Wasser nach vorne geschoben. Also nicht im Idealfall (in der Praxis spät. bei Ermüdung ;) ). Also bitte ändern^^
[...]
Lasst euch das von einem Schwimmtrainer sagen :-D
Falls es was gibt, mailt mir.
Schwimmer90
OC schrieb am October 2, 2009
ich dachte die front-quadrant-technik ist gerade dazu da eine gute wasserlage zu bekommen und so die beine zu entlasten? (ähnlich wie TI) oder bin ich da auf dem holzweg?
Sven schrieb am November 23, 2008
Ist die Frontquadrant-Technik nicht deshalb für Triathleten ungünstig, weil sie ein erhöhten Beineinsatz erfordert? Denn die Beine tragen in der Gleitphase erheblich zum Vortrieb bei. Das Problem ist aber, das ich die Beine noch fürs Radeln und fürs Laufen benötige. Es ist vielleicht die schnellste Technik, aber ich bezweifel, ob es die schnellste Wettkampftechnik für Triathleten ist.
K.-P. schrieb am October 26, 2008
Wer kann mir denn einen Kraulkurs, jetzt zu Winterbeginn, in Hessen empfehlen?
GGM schrieb am August 24, 2008
hoy
bin zwar leider kein triathlet aber schwimmer und hab mich lange damit auseinander gesetzt... mittlerweile bin ich auch der meinung den arm über wasser soweit wie möglich zu strecken und dann seitlich nach innen gekippt einzutauchen - damit die hand nicht aufs wasser platscht sorgt man mit dem letzten schnellen abdrücken der zughand für ein nach vorne schräges eintauchen, durch die vorwärtsbewegung quasi
weiß nicht genau ob ich mich nu so ideal ausgedrückt hab... hoffe dass es hilft - habt interessante beiträge geschrieben - und ich bin wieder am grübeln :P
Benjamin schrieb am November 16, 2007
Eigentlich ist das nicht so richtig denn man hat nicht die ganze Zeit seine Hand gerade und wenn man dann die Hand unter der Oberfläche nach vorne schiebt entsteht Wasserwiederstand man bremst ab und wird langsamer. Besser ist es die Arme ganz auszustrecken und seitlich einzutauchen. Habe ich auch so im Schwimmverein gelernt!
Matthias schrieb am July 21, 2007
Mit der Hand so eintauchen, dass der Daumen zuerst das Wasser berührt. D.h. leicht nach außen gekippt, das deckt sich dann auch mit der Armbewegung über Wasser. Dann im Wasser möglichst widerstandsfrei die Hand drehen und Zug-/Druckphase einleiten. Geht eigentlich ganz gut (?).
Ansonsten: schöne Texte, danke für die Website!
Gruß, Matze
stephan schrieb am March 20, 2007
Interessant: Wie haltet Ihr die Hand beim Eintauchen, so dass ein Aufklatschen vermieden wird?
Ich komme mit ihr immer leicht seitlich rein, nach innen gekippt quasi.
Uwe schrieb am March 17, 2006
Schwimmen im Triathlon
Hallo
ganz interessant eure Kommentare zu lesen !! Bin zwar selber kein 2. Popow :-( aber mit 56:49 min in Roth ein halbwegs akzeptabel schwimmender Triathlet, denke ich.
Also ich persönlich schwimme nur den front-quadrat Still, was mich selbst auf Grund fehlenden Talents, immer im ersten Drittel oder besser, im Rahmen eines Triathlons ans Ufer spült. Persönlich halte ich es auch ehr so, die Hand so spät wie möglich einzutauchen.
Stephan schrieb am July 10, 2005
Tja :o)
Also komplett Sprinten halte ich auch nicht durch...;o)
andreas schrieb am July 10, 2005
denkst aber auch an alles :-)
also die lehrmeinung ist meines wissens so: beim start: angasen damit man nicht unter die räder kommt, d.h. armen im kajakstil und beine auch ordentlich strampel. dann: front-quadrat mit nur mäßiger beinarbeit zum ende hin: beine wieder ordentlich betätigen um eine gscheite durchblutung herzustellen und die beine wieder aufzuwärmen, die arme auch ein wenig zügiger, aber nicht zu hektisch weil sonst ganz depperst bist wenn aus dem wasser kommst. wenn du es schaffst, 750 meter lang den schnellen (im sinne von armrotation) stil beizubehalten dann spricht wohl nix dagegen. ich kanns jedenfalls nicht und fühl mich wohler wenn ich die langen züge schwimmen kann. außerdem bin ich wesentlich entspannter wenn ich aus dem wasser komme und nicht ganz @-)
Stephan schrieb am July 10, 2005
Frontquadrant immer das Beste?
Hm, ist Frontquadrant wirklich IMMER die beste Methode? Wenn ich einen Sprint-Triathlon mitmache, würde ich glaube ich nicht mehr Frontquadrant machen. Was meinst Du?
Beim Rest: Klar, Finger strecken und immer sauber eintauchen ;o)
andreas schrieb am July 10, 2005
damit bin ich einverstanden
die 5-15 cm sind wohl wirklich ein bisschen knapp bemessen. aber bei einem sind wir uns ja einige: front-quadrat ist die beste, schnellste und kraftschonenste methode für uns triathleten. wo die hand schlussendlich einsticht ist dann wohl nicht mehr so tragisch. hauptsache irgendwo(am besten wahrscheinlich mittig) zwischen gleithand und kopf. und wichtig: finger beim vorschieben gestreckt lassen und gerade nach vor, sonst gibts wieder widerstand :-)
Stephan schrieb am July 10, 2005
Hi, also mein Schwimmlehrer antwortete auf die Frage nach dem besten Punkt zum Eintauchen "Schräg vorne vor dem Kopf" und hat dabei die Hand etwa 15 Zentimeter über seinen Schädel gehalten. Danach dann unter Wasser vorschieben. Meint: Die Schwimmbrillenhöhe ist tatsächlich etwas übertrieben, ich ändere das mal. Allerdings nur 5-15 Zentimeter unter Wasser sind nach der Idee dann zu wenig. Die Gefahr, dass dann die Hand aufklatscht ist doch recht groß.
Falsch wird sicherlich keines von beiden sein. Der eine lehrt es so, der andere so. Was meinst Du?
andreas schrieb am July 10, 2005
passt gut!
bin ja mal gespannt was dabei rauskommt! wehe die haben uns etwas falsches gelernt *g*
Stephan schrieb am June 10, 2005
Werde es überprüfen
Hi, Danke für Deine Anmerkung. Natürlich lernt es jeder anders. Ich nehme das mal heute abend mit zu unserem Schwimm-Experten und frage ihn mal nach seiner Meinung, ok?
andreas schrieb am June 10, 2005
nicht ganz einverstanden
hallo! ich bin mit der aussage "Wenn die Finger etwa die Schwimmbrille erreicht haben, können Sie die Hand bereits eintauchen und anschließend nach vorne drücken." nicht einverstanden. lt. dem was ich erst kürzlich im speziell für triathleten abgehaltenen schwimmkurs gelernt habe, ist die sog. "front-quadrat-technik" die beste technik für den triathleten. dabei wird die zughand aber erst ziemlich spät ins wasser geschoben (- gleichzeitig fängt der bis dahin gleitende arm an zu ziehen), erst die letzen 5-15 cm werden unter wasser, aus der schulter heraus nach vorne gedrückt/geschoben. alles andere erzeugt zu viel widerstand. meine meinung, mein gelerntes. freu mich über jede anmerkung!
anonym schrieb am September 6, 2005
kraulen
Euer Text ist eigentlich ganz gut aber die Technik ist für Gymnasial Schüler zu ungenau beschrieben. Deswegen können wir nicht viel damit anfangen. Ansonsten aber ganz ok :...