Studie

Mehr Ausdauer durch Atemtraining

Zehn bis 15 Prozent des Sauerstoffs im Körper braucht die Atemmuskulatur selbst. Was passiert, wenn Athleten die Atmung besser trainieren?

Louise Turner von der Universität Indiana (USA) bringt es auf nüchterne Zahlen: Zehn bis 15 Prozent des Sauerstoffs während einer Ausdauerleistung verbraucht der Körper alleine in der Atemmuskulatur. Mit dem sogenannten Inspiratory Muscle Training, kurz IMT, lässt sich die Effizienz dieser Muskelpartien steigern. So bleibt mehr Sauerstoff für den Rest des Körpers übrig. Das sagt zumindest ihre Studie, die sie mit 16 Radfahrern durchgeführt hat

IMT hat tatsächlich bereits gezeigt, dass es die Leistung im Ausdauerbereich stärken kann. Allerdings war noch nicht ganz klar, was genau passiert. Nun haben die Wissenschaftler eine deutliche Spur.

Aber was ist IMT eigentlich? Die Methode wird bereits bei Atemwegserkrankungen angewandt. Dabei atmet der Patient durch ein kleines Gerät, das beim Luft holen einen Widerstand aufbaut und so zur Kräftigung führt. Die Teilnehmer der Studie von Louise Turner nutzten dieses Gerät zweimal am Tag für jeweils 30 Atemzüge.

Ein Verbindungspunkt fehlt allerdings in der Studie: Sie kann nicht sagen, ob der beim Atmen gesparte Sauerstoff auch direkt in anderen Muskeln – wie den Beinen – zur Verfügung steht.

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