Laufzeit

11 Tipps, die Dich schneller machen, ohne dass Du schneller laufen musst

Nicht nur beim Schwimmen kann der Triathlet durch bessere Technik mehr Geschwindigkeit herausholen. Eine saubere Lauftechnik bringt ebenfalls einen Zeitgewinn im Wettkampf

Ein Triathlet beim Laufen an einem Strand bei schönem Wetter.

Schneller laufen mit diesen Tipps:

Tipp 1: Richte Deinen ganzen Körper in der Bewegungsrichtung aus. Sieh nach vorne. Denke nach vorne. Nimm eine leichte Ganzkörpervorlage ein. Schwinge die Arme locker parallel am Körper vorbei – nicht die Arme vor dem Körper kreuzen.

Tipp 2: Halte die Körperspannung in jedem Moment der Bewegung. Richte Dich auf. Mach Dich groß. Trainiere Deine Rumpfstabilität. Du wirst sie brauchen.

Tipp 3: Konzentriere Dich auf das Abheben der Füße. Nicht auf das Absetzen.

Tipp 4: Sende Deine (Abdruck-)Energie nach vorn – in Bewegungsrichtung. Nicht in den Boden und nicht nach oben, das heißt: geringe Bewegungsamplitude nach oben.

Die richtige Lauftechnik macht Dich schneller

Tipp 5: Halte beim Aufsetzen der Füße die Knie leicht gebeugt und fang den Aufprall des Fußes auf den Boden überwiegend mit der vorgespannten Beinmuskulatur ab. Nicht mit durchgestreckten Knien. Denn sonst dämpfst Du den Aufprall auf den Boden überwiegend mit den Knochen und leitest somit teilweise die die Erschütterung bis in den Kopf hinauf.

Tipp 6: Die Bewegung beginnt auch beim Laufen im Rumpf, das heißt: schiebe die Hüften immer leicht nach vorn (aber nicht dabei ins Hohlkreuz oder hinter die Bewegung fallen; nimm immer den ganzen Körper mit in die Bewegung)

Tipp 7: Versuche Deine Bodenkontaktzeiten zu verkürzen. Übe Frequenzschnelligkeit, Reaktionsschnelligkeit und Koordination. Geh fremd in anderen Sportarten. Jeder, der Rückfußtechnik läuft, sollte zumindest im Sprint versuchen über den Vorfuß laufen. Bei Berg(an)läufen ab einer gewissen Steigung mutiert jeder zum Vorfußläufer.

Tipp 8: Bleib immer locker. Besonders je schneller und/oder je länger Du läufst. Lockerheit ist das Gegenteil von Verkrampfung. Nicht das Gegenteil von Körperspannung!

Tipp 9: Passe den Atemrhythmus der Intensität an. Unterschiedliche Intensitäten bedeutet unterschiedliche Atemrhythmen. Zwinge Dir keinen Rhythmus auf. Dein Körper weiß, wann er erneut Sauerstoff benötigt.

<<< Tipps für eine bessere Atemtechnik und mehr Ausdauer findest du hier >>>

Die Fußbewegung beim Laufen

Tipp 10: Gönn Dir und Deine Füßen Abwechslung. Laufe unterschiedliche Strecken (Distanzen), verschiedene Bodenbeläge (Asphalt, Waldboden, Tartanbahn, Kieswege, Sand, Schotter; auf Gras auch mal barfuß oder in Beachwalkern, die die Füße vor Bienenstichen oder ähnlichem schützen), bergauf, bergab (Besonders beim Bergablaufen beim Fußaufsatz die Knie beugen und kleinere Schritte machen. Den Aufprall mit der vorgespannten Beinmuskulatur abfangen.), querfeldein. Probiere auch mal Aquajogging – besonders wenn Dich eine Fußverletzung plagt. Recovery Footwear nach dem Sport sorgt für entspannte Füße. 

Tipp 11: Heb immer Deine Füße und laufe so geräuschlos wie möglich. Das bedeutet: Vermeide Schlurf-, Brems-, Quietschgeräusche der Schuhe auf dem Boden und unterlasse Kavalierstarts beim Abdrücken: Kein fliegender Kies, Sand oder Grasstückchen. Alles Verschwendung von Energie, die Du besser in Vortrieb investierst.

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