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Optimale Sitzposition beim Triathlonrad einstellen
- Von Stephan Goldmann
- am June 14, 2009
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Da steht es also, das umgebaute Rennrad - fast ein echtes Triathlonrad. Aber die Modifikationen am Rad sind nur die halbe Miete. Der Triathlet soll darauf die optimale Zeitfahrposition einnehmen.
Im Artikel "Rennrad oder Triathlonrad - was ist besser?" haben wir erfahren, warum der Triathlet auf ebenen Strecken mit einem speziellen Triathlonrad besser fährt - und später auch besser läuft. In "Rennrad zum Triathlonrad umbauen" ging es dann um den Umbau des Rennrads in eine Zeitmaschine. Teil 3 der Serie zeigt nun, wie Sie eine möglichst gute, aerodynamische und zugleich körperlich möglichst optimale Sitzposition einnehmen.
Was bedeutet eine optimale Sitzposition?
Beim Rennrad ist es relativ einfach: Es gibt klare Regeln für die Sitzposition (siehe: "Richtige Sattelhöhe einstellen" und "Sattel in der Waagrechten richtig einstellen"). Bei der Zeitfahrposition für Triathleten, der American Position, ist es schon schwieriger. Sie soll so...
- ...tief
- ...angenehm
- ...kraftsparend
- ...sicher
...wie möglich sein.
Gibt es da die eine perfekte Anleitung? "Nein" sagen die einen - jeder Triathlet hat einen ganz eigenen Körperbau, daher könne man keine Schablone darüber legen. Andere wiederum sagen: "Ja" - denn seit Jahren würden die selben Regeln für die meisten Triathleten gelten, mit nur wenigen Ausnahmen.
Dieser Streit wird wohl nicht so bald entschieden. Und sicherlich ist es allemal besser sich an einen Vermessungs-Profi zu wenden, der einem das Rad perfekt einstellt - vorausgesetzt, der Athlet hat das nötige Kleingeld für diesen Service.
Was aber, wenn man ein umgebautes Rennrad hat und einfach nur eine gut Startposition sucht - einen Ausgangspunkt, von dem aus man weiter optimiert? Triathlon-Tipps.de stellt hier zumindest einen zur Diskussion.
Grundlage: Der Triathlet sitzt nicht zu gestreckt, so erlaubt die Position, dass man die Lenkergriffe vorne entspannt umklammern und notfalls (bergauf) gut daran zerren kann. Gleichzeitig ist der Bauch nicht zu geknickt - schließlich muss der Triathlet atmen und verdauen. Die Arme vorne untertsützen den Oberkörper. Die Schenkel sind bei der maximalen Streckung auf etwa 150 Grad: optimale Kraftübertragung. Im Überblick sieht das dann so aus:

Position auf das Triathlonrad übertragen
Der Körper hat wesentlich mehr Möglichkeiten sich anzupassen als das Triathlonrad. Daher sind die Grenzen eher am Renner zu suchen. Die Größte setzen wohl die Spacer am Lenkerrohr, denn sie bestimmen, wie tief man den Lenker vorne absenken kann. Weiteres Limit: Wie weit nach vorne der Sattel verschoben werden kann. Diese Limits sollten Sie zuerst an ihrem Rad eruieren.
Als nächstes benötigen Sie das geeignete Werkzeug zum Vermessen. Möglichkeit eins: Sie brauchen ein Goniometer - kostet zirka fünf Euro - und einen Partner, der damit die Winkel misst. Der Rest ist ein Geduldsspiel - immer wieder nachmessen und optimieren...
Leider befindet sich alles in Abhängigkeit, so dass ein Verstellen des Triathlon-Lenkers zum Beispiel ein erneutes Optimieren aller anderen Bereiche nach sich zieht: Sattelhöhe, Sattelposition, etc.
Daher gibt es einen zweiten, wesentlich komplexeren Weg: Dazu benötigen Sie eine Digicam, einen PC und etwas Zeit. Da die Methode eine längere Beschreibung benötigt, stellen wir sie im nächsten Teil der Artikelserie vor.
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Artikel mit ähnlichen Schlüsselwörtern:
- Radfahren im Triathlon - Teil 4: Optimale Sitzposition auf dem Triathlonrad am PC ermitteln
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- Radfahren im Triathlon - Teil 2: Rennrad zum Triathlonrad umbauen
