Neopren pflegen

Sieben Todsünden am Neopren-Anzug

Teuer sind sie, ausgefeilt ihr Material - und dennoch behandeln einige Triathleten Wetsuits wie Wegwerf-Ware. Schenke Deinem dem Neopren-Anzug ein langes Leben, vermeide diese sieben Sünden

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: - (Foto: ©iStock.com/Kalulu)

Einige dieser Fehler würden sicherlich nur wenigen Triathleten einfallen. Ich habe auch noch keinen Menschen einen Neoprenanzug in der Reinigung abgeben sehen.

Andere Dinge tun wir aber häufig, ohne dass wir wissen, dass es schädlich ist für den Wetsuit – Stichwort: Vaseline. Hier geht es eher darum, dass man eine Alternative findet oder die Sünde nur selten begeht.

Sünde 1: Neopren in der Waschmaschine

… oder gar im Trockner. Das sind zuverlässige Killer für den Gummi – für solche Beanspruchung ist der Wetsuit nicht gebaut, weder für die Hitze, noch für die Bewegung. Niemals machen!

Sünde 2: Fremdsporteln im Schwimmanzug

Der Wetsuit für Triathleten ist für das Schwimmen gefertigt. Seine Materialdicke überschreitet nie 5 Millimeter, teure Anzüge sind an einigen Stellen sogar nur 1,5 Millimeter dick.

Damit ist dieser Neo sicher nicht für die Beanspruchung beim Wasserskifahren oder Surfen geeignet.

Sünde 3: Häufig im Chlorwasser schwimmen

Das Chlor greift den Neopren-Anzug mit der Zeit an. Daher gilt: Nur in Ausnahmefällen ins Schwimmbad, danach den Neo gut und lange mit klarem Wasser abduschen.

Sünde 4: Fingernägel im Neo

Auweh: Der Anzug sitzt nicht richtig, schnell nachziehen. Zack, schon sind die Fingernägel im Gummi. Der Anfang von kleinen Rissen und Abschabungen. Also immer die Nägel kurz halten und nur mit den Fingerkuppen an das Material packen. Vielleicht noch eine Plastiktüte dazwischen halten.

Sünde 5: Häng ihn höher – aber nicht länger

Zum Trocknen darf der Neopren-Anzug gerne auf einem Kleiderbügel hängen. Ist er dann trocken, solltest Du ihn möglichst schnell herunter nehmen. Denn hängt der Wetsuit längere Zeit mit seinem Gewicht an einem Kleiderbügel, beansprucht das den Bereich um die Schultern. Daher lieber liegend lagern.

Gar nicht erlaubt sind übrigens Drahtbügel!

Sünde 6: Im Auto lassen bei starker Sonne

Neopren reagiert ärgerlich auf Licht und Hitze. Darum lass den Anzug nie bei Hitze und Sonnenschein im Auto liegen. Das bringt den Wetsuit um! Der Gummi kann im schlimmsten Fall sogar schmelzen.

Sünde 7: Vaseline am Neo

Cremes und Produkte, die auf Öl basieren, greifen den Anzug und seine Nähte mit der Zeit an. Dazu gehört auch Vaseline. Also möglichst ohne auskommen oder auf ein Produkt wir Hirschtalg oder Bodyglide umsteigen.

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