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Zehn Dinge, die Sie für jedes Rennrad brauchen
- Von Stephan Goldmann
- am August 22, 2009
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Klar: Zum Rennrad-Fahren braucht es ein Rennrad. Doch das Velo verlangt noch nach mehr. Hier zehn Ausrüstungs-Gegenstände, die jeder Triathlet sofort mit anschaffen sollte.
Neulich auf dem Gang. Ich unterhalte mich einem Sportler, der sich eben ein neues Rennrad gekauft hat. Sein erstes. Welche Luftpumpe er denn habe, wollte ich wissen - und da kam es heraus: Gar keine. Und auch keinen Schlauch, kein Multitool...
Klar, was erfahrene Triathleten längst für selbstverständlich erachten, woher sollen Einsteiger das wissen? Ich beschließe ihm zehn Dinge aufzuschreiben, die er gleich mit anschaffen sollte. Hier meine Liste:
Für unterwegs
1. Ersatzschlauch
Es ist keine Frage ob eine Reifenpanne kommt, sondern wann. Daher gehört eine frsciher Schlauch bei jeder Ausfahrt mit. Ich nehme sogar stets zwei mit - um anderen Radfahrern auszuhelfen, oder wenn das Pech so richtig zu schlägt.
Zum Beispiel der Schlauch "Standard" von Schwalbe.
Wer nicht genau weiß, wie man einen Schlauch wechselt, kann sich dieses Video zum Schlauchwechseln ansehen.
2. Handpumpe
Ebenfalls für die Reifenpanne - klar, denn irgendwie muss ja Luft in den neuen Schlauch. Die Handluftpumpe wird dann meist per Clip am Flaschenhalter angebracht oder mit Gummi-Bändern befestigt.
Der Klassiker: Die SKS Wese.
3. Multitool
Kleinere Arbeiten am Rennrad fallen immer an. Daher sollte der Triathlet oder Rennradfahrer auch immer ein Multitool mitführen. Damit kann er etwa den Sattel justieren oder die Gänge einstellen.
Zum Beispiel das Topeak Tool.
4. Satteltasche
Irgendwo müssen ja Schläuche und das Multitool rein. Daher also eine Satteltasche. Ich mag eher eine größere, in die passen dann zwei Schläuche und das Multitool.
Zum Beispiel die Satteltasche 'Ohio Road'.
5. Flaschenhalter und Trinkflaschen
Keine Ausfahrt ohne Getränk! Für längere Ausfahrten braucht man auch meist zwei Flaschen, daher am besten auch zwei Halter. Der Elite Flaschenhalter sieht halbwegs schnittig aus und liegt im fairen Preissegment.
Für daheim
6. Standpumpe
Sorgt für ordentlichen Druck im Reifen (8 bar). Der Klassiker wäre der Rennkompressor von SKS - wer aber nicht rund 50 Euro ausgeben will, ist mit Topeaks JoeBlow gut bedient.
7. Kettenwachs/-öl/-teflon
Halten Sie Ihre Mechanik in Schuss, schmieren Sie also Ihre Kette regelmäßig. Welches Mittel - also Öl, Wachs oder Teflon, entscheidet der Einsatzzweck.
Ich mag am liebsten das Wachs von Crytech.
8. Lenkerstopfen
Braucht man nicht? Doch! Lenkerstopfen gehen bei einem Transport oft verloren. Und ohne darf man beim Triathlon nicht starten. Ich nehme daher immer Ersatzstopfen mit.
9. Reinigungsspray
Ich nehme gerne das Reinigungsspray WD40 um das Rad zu säubern - sollte aber nur sehr selten für die Kette genommen werden, da es fett löst und damit die Schmierung beeinträchtigt. Einmal alle halbe Jahre mach ich damit aber die Kette komplett sauber und schmiere sie wieder sehr sorgfältig ein.
10. Buch "Die Rennradwerkstatt"
Das Standardwerk zur Rennradpflege. Für alle, die die Mechanik seines Rennrads kennenlernen möchte und Tipps zu Pflege erhalten wollen, sollte die Rennradwerkstatt kaufen.
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