War ich jetzt schon über fünfhundert Meter? Im 25-Meter-Becken nervt das Zählen gewaltig. Für lange Schwimm-Einheiten benutze ich daher ein andere Methode.
Voraussetzung: Eine Stopp-Uhr, ich nehme dazu meine Polar. Dann ermittle ich erst einmal eine Grundzeit. Das heißt, ich schwimme 50 Meter und stoppe dabei mit der Uhr, wie lange das dauert. Wichtig: Ich ziehe dabei nicht voll durch, sondern schlage ein Tempo an, das in etwa dem entspricht, das ich auf der langen Strecke benutze - ein Sprint wäre hier völlig verkehrt. Diese Zeit merke ich mir dann.
Ich schwimme anschließend so lange ich Lust habe und konzentriere mich dabei völlig auf meinen Stil. Auch hiervon nehme ich wieder die Zeit mit der Stopp-Uhr. Durch Teilen der \"großen\" Zeit durch die \"kleine\" weiß ich dann, wieviel mal 50 Meter ich geschwommen bin.
Achtung bei Polar-Uhren
Mir ist klar, dass diese Methode etwas unscharf ist. Bei langen Trainings-Einheiten kann ich das aber verkraften - ich verzähl mich ja sowieso jedes Mal:o)
Noch ein Wort zu manchen Polar-Uhren: Die können nämlich theoretisch durch Tastendruck die Rundenzeiten festhalten. Dagegen sprechen für mich zwei Dinge:
1. Nervt mich das ständige Drücken beim Schwimmen mehr.
2. Die Tasten sollen unter Wasser nicht gedrückt werden.
Artikel mit ähnlichen Schlüsselwörtern:
- Kraulen-Technik: Arm beim Schwimmen entspannen
- Beschlagen bei Schwimmbrille verhindern
- Kraulen-Technik: Am Ende des Armzugs abdrücken


