Damit es rund und ruhig läuft, geben Sie jetzt das passende Gleitmittel auf die Kettenglieder.
Passend ist dabei relativ. Im Prinzip haben Sie die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Schmieren:
- Kettenöl - bei extremen Regenfahrten, hauptsächlich für Crossräder und Mountainbikes zu empfehlen. Vorteil: Gleitet auch in extremen Situationen; Nachteil: Zieht Staub und Schmutz an
- Teflon - Schmiert sehr gut, kriecht gut in die Zwischenräume; Nachteil: Taugt nicht gut bei Regen
- Wachs - Weist Schmutz gut ab, taugt auch leidlich im Regen; Nachteil: Muss häufiger aufgetragen werden, am besten vor jeder Fahrt
Ich bevorzuge persönlich das Krytech Wachs. Allerdings taugt auch die Wahl des Schmiermittels wieder gut für Glaubenskriege unter den Rennradfahrern.
Ritzel schmieren
Etwas Wachs in eine alte Tasse geben, den Pinsel hineintunken und dann das Mittel auf den den Ritzeln verteilen.
Dabei nicht so viel nehmen, dass der Pinsel tropft. Es reicht einen dünnen Film auf den Zahnkränzen zu erzeugen. Fertig? Dann können Sie das Hinterrad jetzt wieder einbauen.
Als nächstes kommt die Kette dran...
Kette schmieren
Jetzt wieder den Pinsel ins Wachs tunken und an die Kette halten. Mit einer Hand die Kurbel drehen und die Kette so am Pinsel entlanglaufen lassen.
Wiederholen Sie das von allen Seiten an der Kette.
Fertig!
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