Ein stechender Schmerz fährt einem in die Wade - und das ausgerechnet mitten in der Bahn beim Kraulen. Wadenkrämpfe ereilen den Triathleten häufig beim Schwimm-Training.
Doch warum passiert das immer wieder? Antwort: Gerät der Flüssigkeits- und Mineralien-Haushalt beim Sportler aus dem Gleichgewicht, ist er anfällig für die Krämpfe. Vor allem der Mangel an Magnesium und Kalzium macht die Muskeln reizbarer. Dazu kommt, dass die Wade im Wasser stärker auskühlt - auch das begünstigt die Krämpfe.
So vermeiden Sie die lästigen Schmerzen:
- Regelmäßig trinken - Am Schwimmbecken oder beim See gehört eine volle Trinkflasche wie beim Radfahren zur Ausrüstung. Auch davor und generell sollte der Triathlet viel Flüssigkeit zuführen. Gut ist etwa Apfelsaft-Schorle.
- Nicht übertrainieren - Übertreiben Sie das Training nicht! Wer abends 100 KM Rad fährt, braucht sich morgens im Schwimmbecken nicht über Krämpfe wundern.
- Nicht zu stark abstoßen - Oft treten die Krämpfe nach dem heftigen Abstoßen vom Beckenrand etwa bei einer Rollwende auf. Verzichten Sie also auf zu heftiges Wegdrücken im Training.
Magnesium zuführen
Zusätzlich kann man sich in der Apotheke Magnesium-Pulver besorgen, etwa Diasporal. Als gute natürliche Nahrungsquelle für Magnesium haben sich Bananen bewährt.
Sollten die Krämpfe allerdings auch nachts und regelmäßig auftreten, konsultieren Sie lieber einen Arzt. Manchmal stecken auch Erkrankungen hinter den Krämpfen.
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