Windschatten-Fahren verstößt gegen die Ehre - so denken allzu viele Triathleten. Kein Wunder: Schließlich ist man im Wettkampf ja auch auf sich alleine gestellt und wird sogar bestraft, wenn der Abstand zum Vordermann zu gering ist. Dementsprechend schlecht können die meisten Dreikämpfer in der Gruppe fahren. Dabei bringt genau das einige Trainings-Vorteile.
Wozu ist Gruppenfahren also gut? Hier die Gründe, die im Training dafür sprechen:
- Mehr Spaß: Gerade bei längeren Trainings-Einheiten lenkt die Gemeinschaft von der Langeweile ab. Gemeinsam schafft man mehr Kilometer.
- Mehr Sicherheit: Bei einem Sturz, oder wenn einem mehrere Schläuche auf einer Fahrt kaputt gehen, kann die Gruppe helfen. Man kann Nahrung zur Not teilen und die Mitfahrer bei einem Durchhänger motivieren.
- Die Schwächeren profitieren von den Stärkeren: Stärkere Fahrer ziehen die schwächeren mit, denn die mit Trainingsrückstand können sich im Windschatten ausruhen.
Da man beim Gruppenfahren immer wieder die Führung wechselt, damit jeder in den Genuss des Windschatten kommt, baut der Fahrer quasi ganz automatisch Intervalle ein - beobachten Sie nur einmal Ihren Puls: Er erhöht sich um einige Schläge im Schnitt, wenn Sie vorne fahren.
Ohne Disziplin funktioniert die Gruppe nicht
Allerdings: Gruppenfahren bedeutet konzentriert zusammen zu arbeiten. So müssen vorher Zeichen abgesprochen und währen der Ausfahrt auch rasch nach hinten weitergegeben werden. Der Vordermann übernimmt ein gutes Stück Verantwortung für den hinter ihm.
Falls Sie sich noch nicht sicher in Gruppe fühlen: Wir werden an dieser Stelle weitere Tipps rund um das Fahren mit Trainings-Partnern veröffentlichen.
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