- Von Stefan Plate
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Beim Wettkampf über längere Distanz kommt es auf einen gleichmäßigen, kraftsparenden Tritt an. Damit mir nicht die Puste ausgeht, halte ich mich an einige Regeln.
Viel Schaltgeklapper hört man meist bei Anfängern. Die Älteren rümpfen dabei verächtlich die Nase. Leider erzieht das zu falschem Stolz, denn grundsätzlich gilt für mich: Lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig schalten!
Nie sollte man mehr als ein paar Sekunden in einem zu hohen oder zu niedrigem Gang fahren – eigentlich kommt das nur beim Wiegetritt kurzzeitig vor. Macht man das länger, verschwendet man zuviel Kraft.
Hohe Trittfrequenz ermöglicht längere Ausdauer
Wenn möglich fahre ich auch stets mit einer Tritt-Frequenz von 90 oder knapp darüber. Viele Kollegen treten bei 70 - schaut man jedoch den Profi-Triathleten, wie Faris al Sultan, zu, kurbeln die meist schneller.
Bei unebener Strecke – wie etwa die in Roth – schaue ich weit voraus, um frühzeitig den passenden Gang schalten zu können. Zu spät geschaltet hat man dann, wenn der Tritt schon deutlich zu schwer wird und die Frequenz merklich sinkt.
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