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Rennrad-Bremsen einstellen und prüfen

Gute Bremsen schützen das Leben des Radfahrers. Daher sollte man die Beläge, Seilzüge und Abstände zur Felge regelmäßig inspizieren. Wir zeigen, wie das geht.


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Das Skript zum Video:

"Wer später bremst, kommt früher an" - Das sagt eine alte Rennradler-Weisheit. Was aber, wenn die Bremsen dann gar nicht funktionieren? Da sind Knochenbrüche das Mindeste.

Damit Ihnen das nicht passiert, hier ein kleiner Bremsen-Check mit Triathlon-Tipps.de.

1. Bremsbeläge

Prüfen Sie, wie stark die Bremsbeläge abgefahren sind: Frische Gummis haben mehrere Rillen. Ist deren Boden erreicht, wird es Zeit für neue.

2. Abstand zur Felge

Sind die Beläge noch gut, aber sie müssen die Bremshebel trotzdem weit durchziehen, bevor eine Wirkung eintritt, sind die Abstände der Beläge zur Felge zu klein. Regel: Mehr als ein Drittel des Hebelwegs sollte es nicht brauchen, bevor Sie eine Wirkung spüren.

Die Bremsbeläge sollten zur Felge auf beiden Seiten zwei Millimeter Abstand haben. So greifen sie schnell, lassen aber genug Spiel, wenn der Fahrer in den Wiegetritt geht.

Die Abstände justieren Sie mit dieser Schraube.

Links herum vergrößert den Abstand, rechts herum verkleinert ihn.

Sollte der Abstand ungleichmäßig sein, drehen Sie an der Schraube oben am Bremskörper.

3. Ausrichtung der Beläge

Wichtig ist, dass die Bremsbeläge genau auf die Felge treffen. Sind die Beläge zu weit oben, beschädigen Sie den Mantel, sind sie zu weit unten verlieren sie Wirkung.

Die Höhe stellen Sie per Inbus ein. Einfach diese Schraube etwas lockern, Bremsbelag auf der Schiene ausrichten, dann wieder ordentlich festschrauben.

4. Bremsgummi reinigen

Der Gummi nimmt Schmutz der Straße mit. Das kann die Felgen beschädigen und zu Quitsch-Geräuschen führen.

Ab und zu sollten Sie daher den Bremsgummi mit einem feinen Schmiergelpapier reinigen - dazu nehmen Sie aber das Laufrad vorher raus.

Einen Tipp zum Schluss noch: Überprüfen Sie auch die sichtbaren Teile der Bremszüge. Sind dort Fasern gerissen, lassen Sie die Züge von einem Mechaniker austauschen. Das sollten Sie übrigens sowieso spätestens alle zehntausend Kilometer machen.

Sichere Fahrt wünscht Ihnen Triathlon-Tipps.de.

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