Jetzt sind sie alle da, die Wetsuits der wichtigen Marken. Ob Orca, Aquasphere oder 2XU, in unserem Überblick finden Sie die Modelle dieser Saison - angeordnet nach Preissegmenten. Dazu gibt es einige Tipps, die Sie beim Kauf beachten sollten.
Welcher Neo darf's denn sein? Wenn Sie in der Vielfalt der Modelle und Anbieter die Orientierung verlieren, hilft unsere Übersicht weiter. Zudem geben wir noch einen Hinweis auf die Highlights der Hersteller.
Wir haben in der Tabelle getrennt nach Eignung vom Einsteiger-Modell bis zum Luxus-Neo. Dabei haben wir uns an der Preisgestaltung orientiert: Ab 550 Euro beginnt für uns die Luxus-Klasse, unter 200 Euro liegen Einsteigermodelle.
Hinter den Modell-Namen befinden sich Direktlinks, die bei Anklicken, jeweils ein neues Fenster mit mehr Infos und Bildern öffnen. Die meisten Hersteller bieten mittlerweile auch jeweils einen eigenen Damenschnitt für ihre Modelle an - aber eben nicht alle. Zum Beispiel hat Aquasphere noch immer nur den WXP im Angebot für die weibliche Anatomie. Wo auch immer eine Lady-Line angeboten ist, haben wir das natürlich vermerkt.
Die Leser von Triathlon-Tipps haben übrigens vorwiegend Wetsuits der Marke Orca, wie unsere Umfrage ergeben hat.
So treffen Sie die richtige Kaufentscheidung
Alle Hersteller geben jedes Jahr ihr bestes um Neoprenanzüge zu verbessern. Aber was? Es gibt verschiedene Punkte an denen Aquasphere und Co. ansetzen:
- Grund-Material: Zum einen ist hier wichtig, welcher Gummi verwendet wird. Gut ist es, wenn der Hersteller Yamamoto Neopren verarbeitet. Die meisten Anzüge sind noch aus Yamamoto Neopren #39, einige neuere sind aus der Variante #40 - ein Neopren, das für mehr Auftrieb sorgt. Zudem ist die Art der Beschichtung wichtig: SCS ist Pflicht. Nano SCS ist noch besser.
- Bewegungsfreiheit: Durch die Wahl des Innenfutters, also des "Jerseys" sowie die Dicke des Neoprens beeinflussen die Wetsuit-Macher die Bewegungsfreiheit. An den Armen und im Schulterbereich darf die Dicke etwas geringer sein, am Rumpf soll sie die erlaubten 5 Millimeter ruhig ausschöpfen.
- Hilfsmittel: Strömungsrillen, geriffelte Unterärmel fürs Wasserfassen, Verdickungen an der Hüfte - die Hersteller lassen sich kleine Schwimmhilfen einfallen. Hier kann man nur sagen: Geschmacksfrage!
- Verarbeitung: Wie werden die Einzelteile zusammengefügt? Genäht, geschweißt, geklebt - es gibt viele Möglichkeiten, jeder Macher schwört auf sein Verfahren. Auf jeden Fall sollten die Nähte nicht völlig frei liegen oder gar an der Haut scheuern.
Die wichtigsten Wetsuits im Tabellen-Überblick
Wer gerade mal ein bisschen ins Triathlon-Geschäft schnuppern möchte, für den lohnt sich nicht unbedingt einer teurer Hightech-Anzug. Das wissen auch die Hersteller der Wetsuits und bieten eine Einsteiger-Klasse an, die unter 200 Euro liegt. Natürlich muss man hier Abstriche machen. Nicht immer wird hier Top-Neopren verarbeitet, die Bewegungsfreiheit ist nicht so gut, wie in hochwertigen Anzügen.| Normal | ||
|---|---|---|
| Aquaman | Blitz | 300 Euro |
| Aquasphere | Manta | 270 Euro |
| FXP | 300 Euro | |
| WXP-II (Damen) | 300 Euro | |
| Blueseventy | Reaction | 300 Euro |
| Camaro | Hyperglide | 240 Euro |
| Sailfish | vibrant | 325 Euro |
| 2XU | Comp 1 C:1 | 325 Euro |
Dennoch sind diese Anzüge meist noch nicht so flexibel wie die der oberen Preisklassen. Für die gelegentliche Kurzdistanz reicht es aber allemal.
| Gehoben | ||
|---|---|---|
| Aquaman | Pulsar | 350 Euro |
| Aquasphere | Blue Marlin | 400 Euro |
| Blueseventy | Synergie | 425 Euro |
| Sailfish | attack | 425 Euro |
Der Blue Marlin von Aquasphere gehört eigentlich schon in den Profi-Bereich. Immerhin trägt ihn Faris al Sultan. Allerdings stammt der ganze Anzug noch aus der letzten Saison...
| Profi | ||
|---|---|---|
| Aquaman | Bionic Metall Cell | 525 Euro |
| Blueseventy | Helix | 545 Euro |
| Orca | Apex 2 | 500 Euro |
| Sailfish | one | 525 Euro |
| 2XU | Elite E:1 | 500 Euro |
| Luxus | ||
|---|---|---|
| Aquaman | Cell gold | 600 Euro |
| Camaro | Seamless | 650 Euro |
| 2XU | Velocity V:1 | 590 Euro |
Abschließend noch der Tipp: Viele Fachgeschäfte bieten jeweils Neopren-Testschwimmen in Schwimmbädern an. Dort haben Sie die Ruhe und die Zeit diverse Modelle zu beurteilen. Die Berater helfen sicherlich auch dabei zu beurteilen, ob ein Anzug gut sitzt.
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