Im Wald, im Park oder am Fluss - einige Wege muss man sich mit Radfahrern teilen. Durch geschickte Kommunikation kann man Zusammenstöße oder lästige Verringern des Tempos verhindern.
Einer meiner Lieblings-Strecken verläuft an der Isar. Da ich meist morgens Trainiere und die Temperaturen mittlerweile angenehmer werden, muss ich mir den Weg mit Radfahrern teilen, die zur Arbeit rasen. Als Triathlet habe ich natürlich Verständnis für Biker. Dennoch: In die Quere kommen möchte ich ihnen nicht.
Verwirrung entsteht meist dann, wenn ein Fahrrad entgegenkommt und ich noch in der Mitte des Weges laufe. Daher habe ich mir drei Dinge zu Eigen gemacht, damit weder die Radler noch ich das Tempo drosseln müssen:
- Ich stelle kurz Blickkontakt her und zeige dem anderen, dass ich ihn wahrnehme
- Ich orientiere mich deutlich zu einer Seite des Weges
- Mit dem Zeigefinger deute ich entspannt auf die Seite, auf der der Radler an mir vorbei fahren soll
Aufmerksamkeit und Freundlichkeit helfen
Bisher habe ich nur gute Erfahrung mit dieser Methode gemacht. Die meisten Fahrrad-Fahrer freuen sich beinahe, dass man sie wahrnimmt, Klarheit schafft und nicht meckert. Letzteres ist München und auch in Franken leider eine sehr verbreitete Kommunikations-Form.
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