- Von Vera Honoschenko
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Fische setzen dem Wasserwiderstand eine schmale, glatte Silhouette, ohne Ecken und Kanten, entgegen. Leider sind Sie kein Fisch - Ihr Körper wird immer Ecken und Kanten haben, der Geschwindigkeits-reduzierende Verwirbelungen auslöst. Durch Rotation minimieren Sie diese jedoch.
Was Sie nämlich tun können, ist Ihre Angriffsfläche gegenüber dem Wasserwiderstand beim Kraulschwimmen zu verringern. Wie? Indem Sie die meiste Zeit in Ihrer Seitlage verbringen, wie ein Fisch oder ein Schnellboot mit schmalem, langen Kiel anstatt auf dem Bauch zu liegen, wie Öltanker. Rotieren Sie permanent von links nach rechts. Wie in einem der vorangegangen Schwimmtipps bereits erwähnt, erhalten Sie automatisch ausreichend Rotation, wenn Sie sich so lang wie möglich machen. Gehen Sie bei jedem Kraularmzug in die maximal mögliche Streckung hinein. Bei jedem Zug wollen Sie ein leichtes Ziehen in Ihrer seitlichen Rumpfmuskulatur spüren.
Jetzt verlagern Sie den Fokus und beginnen Sie die Rotation in der Hüfte. Schieben Sie die Einheit "Schulter-Ellbogen-Hand" mit Ihrer Hüfte in die maximale Streckung hinein. Bleiben Sie mit Ihrer Hand für den Catch (= das Wasserfassen) direkt unter der Wasseroberfläche.
Den richtigen Winkel finden
Der Rotationswinkel reicht von 90 Grad auf 90 Grad bei langsamen Schwimmen und speziellen Übungen (Drills) bis zu einem sehr flachen Winkel beim schnellen Kraulschwimmen.
Ein weiterer Vorteil der durch die Rotation entstehenden Seitlage ist, dass Ihre Schulter bereits aus dem Wasser heraus ragt und Sie den Arm in der Erholungsphase nicht mehr gegen die Schwerkraft nach oben heben müssen. Das wird Ihnen Ihr Schultergelenk danken.
Stattdessen werfen Sie den Arm mit Hilfe der Beschleunigung, die beim Herausziehen der Hand aus dem Wasser bereits vorhanden ist, nach vorn. Der Ellenbogen führt. Die Hand führen Sie parallel zum Körper, knapp über der Wasseroberfläche. Sie lassen die Hand sauber zwischen Körpermittellinie und Schulterbreite ins Wasser einstechen und gehen sofort in die maximal erreichbare Streckung und somit Rotation. Bei jedem Armzug!
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PT Larsschrieb am March 18, 2010
Schöne Beschreibung! Habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass auch der Einstichwinkel variiert werden sollte. Also nicht immer dicht unter die Wasseroberfläche, sondern evtl. auch weiter nach unten, besonders wenn der Schwimmer unter absackenden Beinen \"leidet\". Mit höhere Geschwindigkeit und besserem Können kann sich das dann später wieder ändern. http://swimabc.com


