- Von Vera Honoschenko
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Nicht nur beim Schwimmen kann der Triahlet durch bessere Technik mehr Geschwindigeit herausholen. Eine saubere Lauftechnik bringt ebenfalls einen Zeitgewinn im Wettkampf.
Tipp 1: Richten Sie Ihren ganzen Körper in der Bewegungsrichtung aus. Sehen Sie nach vorn. Denken Sie nach vorn. Nehmen Sie eine leichte Ganzkörpervorlage ein. Schwingen Sie die Arme locker parallel am Körper vorbei - nicht die Arme vor dem Körper kreuzen.
Tipp 2: Halten Sie die Körperspannung in jedem Moment der Bewegung. Richten Sie sich auf. Machen Sie sich groß. Trainieren Sie Ihre Rumpfstabilität. Sie werden sie brauchen.
Tipp 3: Konzentrieren Sie sich auf das Abheben der Füße. Nicht auf das Absetzen.
Tipp 4: Senden Sie Ihre (Abdruck-)Energie nach vorn – in Bewegungsrichtung. Nicht in den Boden und nicht nach oben, das heißt: geringe Bewegungsamplitude nach oben.
Tipp 5: Halten Sie beim Aufsetzen der Füße die Knie leicht gebeugt und fangen Sie den Aufprall des Fußes auf den Boden überwiegend mit der vorgespannten Beinmuskulatur ab. Nicht mit durchgestreckten Knien. Denn dann dämpfen Sie den Aufprall auf den Boden überwiegend mit den Knochen und leiten somit teilweise die die Erschütterung bis in den Kopf hinauf.
Tipp 6: Die Bewegung beginnt auch beim Laufen im Rumpf, das heißt: schieben Sie die Hüften immer leicht nach vorn (aber nicht dabei ins Hohlkreuz oder hinter die Bewegung fallen; nehmen Sie immer den ganzen Körper mit in die Bewegung)
Tipp 7: Versuchen Sie Ihre Bodenkontaktzeiten zu verkürzen. Üben Sie Frequenzschnelligkeit, Reaktionsschnelligkeit und Koordination. Gehen Sie fremd in anderen Sportarten. Jeder, der Rückfußtechnik läuft, sollte zumindest im Sprint versuchen über den Vorfuß laufen. Bei Berg(an)läufen ab einer gewissen Steigung mutiert jeder zum Vorfußläufer.
Tipp 8: Bleiben Sie immer locker. Besonders je schneller und/oder je länger Sie laufen. Lockerheit ist das Gegenteil von Verkrampfung. Nicht das Gegenteil von Körperspannung!
Tipp 9: Passen Sie den Atemrhythmus der Intensität an. Unterschiedliche Intensitäten bedeutet unterschiedliche Atemrhythmen. Zwingen Sie sich keinen Rhythmus auf. Ihr Körper weiß, wann er erneut Sauerstoff benötigt.
Tipp 10: Gönnen Sie sich und Ihren Füßen Abwechslung. Laufen Sie unterschiedliche Strecken (Distanzen), verschiedenen Bodenbeläge (Asphalt, Waldboden, Tartanbahn, Kieswege, Sand, Schotter; auf Gras auch mal barfuß oder in Beachwalkern, die die Füße vor Bienenstichen oder ähnlichem schützen), bergauf, bergab (Besonders beim Bergablaufen beim Fußaufsatz die Knie beugen und kleinere Schritte machen. Den Aufprall mit der vorgespannten Beinmuskulatur abfangen.), querfeldein. Probieren Sie auch mal Aquajogging – besonders wenn Sie eine Fußverletzung plagt.
Tipp 11: Heben Sie immer Ihre Füße und laufen Sie so geräuschlos wie möglich. Das bedeutet: Vermeiden Sie Schlurf-, Brems-, Quietschgeräusche der Schuhe auf dem Boden und unterlassen Sie Kavalierstarts beim Abdrücken: Kein fliegender Kies, Sand oder Grasstückchen. Alles Verschwendung von Energie, die Sie besser in Ihren Vortrieb investieren.
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